Berufsausbildung
bei Fresenius
Mit deiner Ausbildung oder deinem dualen Studium bei Fresenius verwandelst du deine Stärken in Perspektiven und startest in einem international führenden Gesundheitskonzern durch. Bei uns stehen dir eine Vielzahl von Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen zur Auswahl.
Du weißt noch nicht, welcher Weg für dich der richtige ist? Wir unterstützen dich bei der Berufsorientierung! Aivy1 zeigt dir, welcher Beruf am besten zu dir passt!
Dein Ziel hast du in wenigen Minuten erreicht. Anhand einiger Aufgaben lernst du in spielerischer Form deine Interessen und Fähigkeiten kennen. Du erhältst eine Auswertung, welche Berufsrichtung am besten zu deinen Vorlieben passt und kannst anhand individueller Berufsvorschläge entscheiden, welcher Ausbildungsberuf oder welches duale Studium dir zusagt.
1Aivy ist ein von Fresenius unabhängiges Unternehmen. Dies bedeutet, dass Fresenius keinen Zugriff auf deine persönlichen Daten erhält, sie nicht verarbeitet oder speichert. Die Ergebnisse von Aivy sind ausschließlich für dich bestimmt und haben keinen Einfluss auf das Bewerbungsverfahren bei Fresenius.
stories
Aus der Fresenius-Welt
Weitere Informationen zu den Karrierechancen
Pflege auf der Stroke Unit: Sophie gibt Einblicke in die Arbeit als Stroke Nurse
Auf der Stroke Unit treffen Akutsituationen, Dankbarkeit und kleine Fortschritte aufeinander. Sophie hat die Weiterbildung zur Stroke Nurse absolviert und gibt uns einen Einblick in die Verantwortung, Aufgaben und die Bedeutung der spezialisierten Pflege in der Schlaganfallversorgung.
Sophie hat ihre berufliche Laufbahn 2017 mit der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin am Helios Klinikum Aue begonnen. Schon während ihrer Praxiseinsätze begeisterte sie die Arbeit auf der Stroke Unit – eine spezialisierte Station, auf der Schlaganfallpatient:innen in der Akutphase betreut werden. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung blieb sie dem Klinikum treu. 2023 folgte die Weiterbildung zur Praxisanleiterin und 2025 schloss sie ihre Weiterbildung zur Stroke Nurse ab. Wir haben mit ihr über ihren Arbeitsalltag geredet, bei dem spezialisierte Pflege, Akutsituationen und ein großes Maß an Empathie aufeinandertreffen.
Warum hast du dich für die Weiterbildung zur Stroke Nurse entschieden?
Die Arbeit auf der Stroke Unit ist etwas ganz Besonderes, weil hier Fachwissen, Themenarbeit und Menschlichkeit vereint werden. Jeder Schlaganfall ist anders. Dabei beeindruckt mich immer wieder, wie entscheidend unsere pflegerische Arbeit ist, vor allem für den Verlauf der Erkrankung. Die Weiterbildung war für mich ein wichtiger Schritt, um mein Wissen zu vertiefen und die Patient:innen in der Akutphase noch gezielter begleiten zu können.
Was sind die Aufgaben einer Stroke Nurse?
Dazu gehört die spezialisierte Beobachtung und Pflege der Schlaganfallpatient:innen in der Akutphase, die Durchführung und Überwachung von diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sowie die enge Zusammenarbeit mit dem ärztlichen und therapeutischen Team. Ein wichtiger Teil ist auch die Begleitung der Patient:innen und der Angehörigen in dieser schwierigen Zeit.
Was sind Aufbau und Inhalte der Weiterbildung?
Die Weiterbildung zur Stroke Nurse dauert rund ein halbes Jahr und gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Der Fokus liegt auf der Pflege und verschiedenen pflegerischen Konzepten wie Bobath und Kinästhetik. Neben 40 Stunden Praktikum auf einer zertifizierten Stroke Unit gibt es viele praxisnahe Unterrichtseinheiten, in denen Theorie und Praxis eng miteinander verknüpft sind.
Pflegewissen: Bobath und Kinästhetik kurz erklärt
Bobath-Konzept:
Ein pflegerisch-therapeutischer Ansatz für Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall. Ziel ist es, Bewegungen gezielt anzubahnen, die Wahrnehmung und Kontrolle der betroffenen Körperseite zu verbessern und so die Selbstständigkeit Schritt für Schritt zu fördern. Jede Pflegehandlung, vom Umlagern bis zum Ankleiden, wird dabei therapeutisch genutzt.
Kinästhetik:
Ein Konzept zur bewussten Gestaltung von Bewegung. Pflegende begleiten Patient:innen so, dass sie Bewegungen möglichst selbst ausführen können. Das stärkt Mobilität und Körperwahrnehmung, unterstützt die Rehabilitation und entlastet gleichzeitig die Pflegekraft.
Welche Eigenschaft braucht man unbedingt, um auf einer Stroke Unit zu arbeiten?
Für mich ist die wichtigste Eigenschaft Empathie. Viele Menschen erleben den Schlaganfall völlig unerwartet. Sie werden aus ihrem selbstständigen Leben herausgerissen und sind plötzlich in verschiedenen Schweregraden auf Hilfe angewiesen. Das ist natürlich mit Angst und Unsicherheiten verbunden. Genau deswegen braucht es aus meiner Sicht nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern vor allem Einfühlungsvermögen, Geduld und Wertschätzung. Auch der Teamgeist spielt eine wichtige Rolle, denn nur, wenn wir im Team gut zusammenarbeiten, können wir unseren Patient:innen die bestmögliche Betreuung und Sicherheit bieten.
Welche Professionen treffen in deinem Team zusammen?
Unser Team besteht aus Pflegekräften, Ärzt:innen und Therapeut:innen aus der Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie. Es finden auch immer wieder gemeinsame Übergaben statt, in denen wir uns untereinander austauschen und die weiteren Ziele für jede:n Patient:in vereinbaren.
Gibt es einen Moment in deinem Beruf, der dich besonders geprägt hat?
Es gibt viele Situationen, die einen prägen. Vor allem ist es die Dankbarkeit der Patient:innen, die uns immer wieder entgegengebracht wird. Oft reicht schon ein Blick oder ein Lächeln, weil viele sich nicht mehr mit Worten bedanken können. Und es ist auch einfach schön zu sehen, wenn sich zum Beispiel das Laufen des Patienten von einem Tag auf den nächsten verbessert. Es sind die kleinen Fortschritte, die einen immer wieder prägen und mich auch freuen. Diese Momente geben mir Kraft und zeigen, wie wertvoll unsere Arbeit ist.
In der Schlaganfallversorgung zählt jede Minute. Wie fühlt es sich an, in solchen Situationen Teil des Teams zu sein?
Es ist ein besonderes Gefühl, weil es in solchen Momenten vor allen Dingen auf ein schnelles und koordiniertes Handeln ankommt. Jeder Handgriff zählt und dabei merkt man, wie gut das Team zusammenarbeitet. Alle arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin. Das gibt einem unglaublich viel Energie und zeigt, wie wichtig diese Arbeit ist.
Was würdest du jemandem sagen, der überlegt, in der Pflege oder auf einer Stroke Unit anzufangen?
Es ist ein anspruchsvoller, aber sehr sinnvoller Beruf. Besonders auf der Stroke Unit erlebt man, wie viel Einfluss die Arbeit auf das Leben der Patient:innen hat und das motiviert sehr. Man sollte belastbar sein, gern im Team arbeiten und vor allen Dingen bereit sein, dazuzulernen. Ich denke, wer das mitbringt, findet auf jeden Fall nicht nur spannende Aufgaben, sondern auch eine Chance, etwas zu bewegen und persönlich stark zu wachsen.
Company Culture:
Rückblick auf die Onboarding Days unserer neuen Talente
Anfang August starteten unsere neuen Auszubildenden und dualen Studenten ihre Karrieren an unseren Standorten in Bad Homburg und Friedberg. Neue Personen, neues Umfeld und vor allem ganz viele neue Eindrücke: Die ersten Tage sind immer besonders aufregend! Um unseren neuen Talenten den Start zu erleichtern, werden jährlich die Onboarding Days am Campus Bad Homburg veranstaltet. Diese Tage stehen ganz im Zeichen des Kennenlernens der Kolleginnen und Kollegen, der Erkundung unserer Arbeitsplätze sowie dem Einblick in das Arbeitsleben und die Unternehmenskultur bei Fresenius.
In diesem Jahr starteten rund 2.900 Talente im Rahmen unserer Ausbildungs- und dualen Studienprogramme ihre Karriere in der Fresenius-Gruppe in Deutschland. In den kommenden Jahren werden sie praktische Erfahrungen in Bereichen wie Pflege, Wissenschaft und Technik sammeln und dabei gleichzeitig die Zukunft des Gesundheitswesens mitgestalten.
An alle unsere neuen Kolleginnen und Kollegen: Es hat richtig Spaß gemacht, eure frischen Ideen, eure Energie und eure Neugier im #TeamFresenius zu sehen. Willkommen an Bord! Wir hoffen, euer Start war der Anfang einer aufregenden und inspirierenden Reise!
Day in the life:
Ein Sommer zwischen spannenden Projekten und amerikanischer Lebensart
In seiner Auslandspraxisphase erkundete Nicolas Winter den Fresenius Kabi Standort in Lake Zurich, USA. Als Dualer Student im Fach Wirtschaftsinformatik E-Health war dieser Einsatz eine gute Möglichkeit, um im Bereich Global Information & Digital Technology wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Begleite Nicolas einen Tag lang auf seiner Arbeit im Team Global Business Applications bei Fresenius Kabi USA.
Welche Aufgaben und Projekte hast du während dieser Zeit betreut?
Bei dem Projekt, welches ich leiten durfte, war ich verantwortlich für die Erstellung und Pflege des Projektplans sowie für die Aufgaben- und Zeitplanung. Zudem leitete ich wöchentliche Update-Calls und koordinierte den Informationsaustausch im Team. Beim Java-Lizenz-Remediation-Projekt kommunizierte ich mit Endanwendern und Serververantwortlichen und gab Anleitungen zur Entfernung nicht-konformer Java-Versionen. Zudem erstellte ich Kommunikationsmaterialien, zum Beispiel Präsentationen für das Management.
Wie war das Leben in den USA?
Von meiner Unterkunft war ich in 20 Minuten bei im Büro und in 40–50 Minuten in der Innenstadt von Chicago. Die großen Entfernungen und die Abhängigkeit vom Auto wurden mir schnell bewusst. In meiner Freizeit konnte ich viele Ausflüge in die Natur mit ihren zahlreichen Parks und Seen machen und war auch rasch am Lake Michigan. Die Mischung zwischen der Natur und Großstadt hat mir sehr gefallen.
Was hat dir besonders gut gefallen?
Die Amerikaner sind offen für Gespräche und man kommt so leicht in Kontakt. Neben dem Job konnte ich an Aktivitäten mit den anderen Sommerpraktikanten teilnehmen, z. B. Baseball und organisierte Treffen – ideal, um Leute kennenzulernen und das Leben und Studieren in den USA besser zu verstehen.
Welche Erlebnisse bleiben dir aus dieser Zeit besonders in Erinnerung?
Für ein Workshop hatte ich die Chance 2 Tage nach Sacramento in Kalifornien zu fliegen. Während dem Flug war es schön Amerika von oben zu sehen und es war auch spannend, mal Teile der amerikanischen Westküste zu sehen. Außerdem fand in meiner Zeit, genauer gesagt am 04. Juli, der amerikanische Unabhängigkeitstag statt und ich konnte miterleben, mit welcher Begeisterung dieser Feiertag gefeiert wird. In diesem Zeitraum gab es zahlreiche Feierlichkeiten und über das gesamte Wochenende hinweg wurden abends Feuerwerke veranstaltet.
Vom Trainee zum Pflegedirektor: Dominik über seinen Weg zur Führungskraft
Vom Trainee zum Pflegedirektor: Dominik berichtet in Leadership in Progress über seine Karriere bei Helios und die Erfahrungen aus dem Trainee- und Managementprogramm.
Seit 2022 ist Dominik Teil von Helios. Heute ist der 36-Jährige Pflegedirektor der Helios Klinik Schleswig und blickt auf eine beeindruckende Entwicklung zurück. Bei Leadership in Progress erzählt er, wie ihn das Trainee- und Managementprogramm auf seinem Weg zur Führungskraft geprägt hat, welche Erfahrungen ihn besonders inspiriert haben und welche Tipps er zukünftigen Trainees mitgibt.
Warum hast du dich für das Traineeprogramm und das anschließende Managementprogramm bei Helios entschieden?
Helios war als größter Krankenhausbetreiber Deutschlands für meinen nächsten beruflichen Entwicklungsschritt die erste Wahl. Nach meinem abgeschlossenen Studium im Bereich Management, einer Berufsausbildung im Gesundheitswesen und anschließender Berufserfahrung bot mir das Traineeprogramm eine ideale Möglichkeit, meine Karriere weiterzubringen. Besonders die Perspektive, eine Rolle als Führungskraft in der nahen Zukunft einzunehmen, war für mich sehr attraktiv. Spannend fand ich außerdem die enge Zusammenarbeit mit den Pflegedirektor:innen in den Kliniken sowie die strukturierte Begleitung durch das Trainee- und Managementprogramm.
Welche Erfahrungen oder Projekte aus den Programmen haben dich auf deinem Weg zum Pflegedirektor besonders geprägt?
Während meiner Einsätze in verschiedenen Kliniken in ganz Deutschland war es jedes Mal spannend zu sehen, wie ähnlich die Herausforderungen und Möglichkeiten trotz regionaler Unterschiede sind. Ich konnte viele Erfahrungen und Projekte, die ich an einer Klinik gesammelt habe, in anderen Häusern einbringen und auch dort sichtbare positive Veränderungen anstoßen.
Was war dein größtes Highlight auf dem Weg vom Trainee bis zur Pflegedirektion?
Der Rollenwechsel vom Trainee zum Junior Manager, die damit wachsende Verantwortung und die Chance, immer den nächsten Entwicklungsschritt vor Augen zu haben. Mir wurde im Verlauf der beiden Programme immer eine klare Perspektive aufgezeigt. Ich wusste, wie die kommenden Schritte aussehen können und wie mein Weg zur Zielposition als Pflegedirektor verläuft.
Was für eine Führungskraft bist du und wie haben die Programme dich in dieser Rolle geprägt?
Ich versuche, bestmöglich meine Persönlichkeit in die Rolle als Führungskraft einzubringen. Die Mitarbeitenden merken schnell, wenn jemand versucht, ein bestimmtes Rollenbild zu spielen, das nicht zu ihm passt. Durch eine authentische, ehrliche und transparente Führung möchte ich Menschen motivieren, Entwicklungsprozesse mitzugehen und sich dabei aktiv einzubringen. In meiner Zeit als Trainee und Junior Manager konnte ich ganz unterschiedliche Führungskräfte kennenlernen. Diese Erfahrungen haben mir geholfen, mein eigenes Führungsverständnis zu entwickeln und bewusst zu leben.
Welche Tipps würdest du zukünftigen Trainees und Junior Manager:innen mit auf den Weg geben?
Seid immer offen für Neues, hört auf die Stimmen der Mitarbeitenden und bleibt kreativ, wenn es darum geht, Lösungen zu finden.
Data Science und KI: Dualer Student Jonathon berichtet
Fresenius bietet im Ausbildungsjahr 2023/2024 insgesamt 28 duale Studiengänge an. Einer davon ist der interdisziplinäre Studiengang „Data Science und Künstliche Intelligenz“ (DSKI). Er legt die nötigen Grundlagen in den für die digitale Transformation zentralen Schlüsseltechnologien Data Science, Künstliche Intelligenz und Machine Learning.
Zwei der dual Studierenden des Ausbildungsjahrgangs haben sich für diesen Studiengang entschieden. Lesen Sie hier im Interview mit Jonathon Albert Olson, dual Studierender bei Fresenius, was seine Motivation war, genau diesen Studiengang zu wählen, was seine persönlichen Erwartungen an die Ausbildung bei Fresenius und seine Pläne für die Zukunft sind.
„Ich setze auf eine qualifizierte Ausbildung als Data Scientist, mit zahlreichen Chancen, mich weiter zu verbessern!”
Warum haben Sie den DSKI-Studiengang gewählt?
Als Hobbyprogrammierer interessiere ich mich schon seit Jahren für Data Science. Deshalb habe ich gezielt nach einem passenden Studium gesucht. Das Angebot, das Fresenius in Kooperation mit DHBW Mannheim mit dem neuen Studiengang „Data Science und Künstliche Intelligenz“ (DSKI) gemacht hat, stach positiv heraus. Hier wird Data Science nicht nur als Studienrichtung zu einem Wirtschaftsinformatik-Studium angeboten, sondern als eigenständiges Fach, das zudem noch mit dem Fach KI kombiniert wird. Und da ich mich sowieso mehr für die technischen als die wirtschaftlichen Studieninhalte interessiere, war die Wahl für mich damit klar.
Und warum sollte es bei Ihnen ausgerechnet ein duales Studium und kein Bachelor-Studium in Vollzeit sein?
Auf dem Arbeitsmarkt – zumal in vielen Informatikberufen – hat das besondere Portfolio an Fächern eines Dualen Studiengangs und die praktischen Erfahrungen, die es durch die Praxisphasen vermittelt, einen höheren Stellenwert als die Theorie, die in den klassischen Studiengängen vermittelt wird. Und weil praktische Erfahrung gerade in meinem Fachgebiet essenziell ist, habe ich mich für ein duales Studium entschieden.
Was fasziniert Sie persönlich an der IT, an Künstlicher Intelligenz & Data Science?
Besonders spannend finde ich die Geschichte der IT: dass die Wissenschaft überhaupt dazu in der Lage war, den allerersten Computer zu bauen. Aber auch, welche Genialität es erfordert haben muss, diese Erfindung im Verlauf von 77 Jahren auf den Stand zu bringen, den wir heute kennen. Für uns alle sind Computer heute alltäglich, aber je mehr ich im Verlauf meines Studiums über sie lerne, desto mehr gerate ich ins Staunen. Data Science interessiert mich deshalb, weil die Arbeit mit Daten und Informationen heute immer wichtiger wird und zahllose Anwendungsbereiche hat, und dabei ein sehr mächtiges Instrument ist. Ich erhoffe mir, mit dem Wissen, das ich in dem Bereich erwerben werde, selbst einmal komplexe Probleme lösen zu können.
Und auch das Fach Künstliche Intelligenz ist momentan angesichts der aktuellen Entwicklungen sehr spannend. Ich freue mich darauf, im Verlauf meines Studiums mehr über die internen Prozesse von KI-Anwendungen wie etwa ChatGPT, DALL-E oder Google Bard zu lernen und mitzubekommen, wie diese Technologie in Zukunft praktisch angewendet wird.
Was erwarten Sie sich persönlich vom Dualen Studium und den Praxisphasen bei Fresenius - und welche beruflichen Pläne haben Sie für die Zeit danach?
Ich setze auf eine qualifizierte Ausbildung als Data Scientist, mit zahlreichen Chancen, mich in meinem Fachgebiet weiter zu verbessern. Ich kann mir sehr gut vorstellen, nach dem Bachelor noch einen Masterabschluss dranzuhängen. Momentan halte ich mir aber meine Optionen zu meinem beruflichen Werdegang noch offen. Ich bin zuversichtlich, dass ich mit dem vermittelten Wissen vielfältige Anwendungsbereiche im Berufsleben finden werde.
Bei Fresenius gibt es im Studiengang „Data Science und Künstliche Intelligenz“ keine weiblichen Studierenden. Wie erklären Sie sich das?
Ich vermute, das liegt daran, dass sich grundsätzlich weniger Frauen auf Informatik Studiengänge bewerben als Männer. Bei mir im Kurs sind geschätzt nur 20 Prozent der Studierenden weiblich, und das entspricht, soweit ich das beurteilen kann, in etwa dem Durchschnitt für Informatik-Studiengänge. Bleibt zu hoffen, dass es in Zukunft ein paar mehr weibliche Studierende geben wird.
Autorin: Brigitte Baas
What´s Your Job, Manuel Hägele?
Wie bringt man globale HR-Systeme erfolgreich an den Start? Was macht internationale Projektarbeit so spannend? Und warum ist die Gesundheitsbranche der perfekte Ort für den Berufseinstieg? Manuel Hägele ist Manager People Systems Portfolio Management bei der Fresenius SE und berichtet von seinem Weg zu und seinen Aufgaben bei Fresenius.
Manuel, was steht auf deiner Visitenkarte und was sind deine Aufgaben?
Mein Jobtitel ist Manager People Systems Portfolio Management – dahinter verbergen sich vielschichtige Aufgaben. People Systems bezieht sich auf die Systeme, die wir als HR-Abteilung einsetzen. Und Portfolio Management beinhaltet hauptsächlich Projektmanagement unterschiedlicher Projekte zur Einführung von HR-Software, insbesondere ServiceNow und Workday.
Kannst du das an ein paar Beispielen näher erläutern?
ServiceNow ist ein Ticketing-Tool mit Knowledge Bases. Es soll der erste Begegnungspunkt für Mitarbeitende sein, wenn sie eine Frage haben – beispielsweise zu Vergütung, Elternzeit, Mutterschutz und ähnlichen Themen. Man kann dort wie in einer Suchmaschine suchen, bekommt Wissensartikel angezeigt oder kann direkt Anfragen stellen. Bisher haben wir ein sehr fragmentiertes System – Mitarbeitende rufen bei HR an, schauen im Intranet nach oder fragen eine Kollegin oder einen Kollegen. ServiceNow hingegen soll eine zentrale Plattform werden, auf der die Mitarbeitenden alles an einer Stelle finden. Ich arbeite im Project Management Office, unterstütze also das Projektmanagement im Hintergrund. Beispielsweise schreibe ich Protokolle oder organisiere Meetings, Workshops etc. Ich versuche alle Fäden zusammenzuhalten, tracke Meilensteine und schaue, ob es Risiken oder Abhängigkeiten im Projekt gibt.
Was findest du an deiner Aufgabe so spannend?
Ich mag die Abwechslung. Jeder Tag bringt neue Challenges, für die wir versuchen eine Lösung zu finden. Ich habe Personalmanagement mit den Schwerpunkten internationales Personalmanagement und Digitalisierung studiert – und jetzt mache ich genau das: Ich arbeite mit Kolleginnen und Kollegen von überall auf der Welt, und das Thema ist natürlich sehr von Technologie bestimmt. Ich arbeite einfach an den Themen, die mich interessieren und spannend finde.
Besonders gut gefällt mir auch, dass es eine ServiceNow University gibt, wo man sich komplett kostenlos weiterbilden kann mit richtig gut gemachten E-Learnings, Videos und interaktiven Elementen. Ich finde es klasse, dass ich mich on the Job noch weiterbilden kann. Außerdem lerne ich auch sprachlich noch sehr viel, weil ich davor nicht so viel auf Englisch gearbeitet hatte. Die Abteilung ist eigentlich erst seit diesem Jahr so richtig in Arbeit, wir sind noch in der Aufbauphase mit viel Potenzial.
Was macht dein Team aus?
Unser Team besteht aus meiner Chefin Mary Johnson aus den USA und mir im Portfolio Management. Dazu kommt noch ein Workday-Systemarchitekt. Die allermeisten Meetings sind international, ich arbeite mit Menschen aus Deutschland, England, Polen und den USA zusammen. Meine Chefin ist sehr leidenschaftlich und motiviert, unsere Projekte voranzutreiben, sie will wirklich etwas bewegen. Noch dazu ist sie sehr direkt und offen, was ich gut finde. Wenn man eine Einschätzung oder Meinung braucht, wird sie mir das direkt sagen. Es macht mir großen Spaß mit so vielen motivierten und intelligenten Menschen zusammenzuarbeiten, und die Wertschätzung durch meine Führungskraft und meine Kolleginnen und Kollegen finde ich richtig toll.
Was ist dein beruflicher Background, wie bist du zu Fresenius gekommen?
Ich habe zuerst eine Ausbildung als Industriekaufmann bei einem Automobilzulieferer gemacht und ein halbes Jahr als Personalsachbearbeiter gearbeitet. Das weckte mein Interesse an der Personalarbeit. Danach habe ich meine Fachhochschulreife nachgeholt und mich für ein duales Studium BWL Personalmanagement an der DHBW Lörrach entschieden. Fresenius war meine erste Wahl, weil ich sowohl aus dem Automobilsektor als auch aus meiner Heimat mal wegwollte. Ich wünschte mir einen größeren Konzern, auch wegen der Sicherheit und Übernahmemöglichkeiten. Während des dualen Studiums wechselte ich durch die Abteilungen und lernte so viele Perspektiven kennen. Ich war in den verschiedenen HR-Abteilungen der Fresenius-Geschäftsbereiche und habe sogar einmal zwei Wochen als Krankenpfleger bei Helios in Berlin gearbeitet. Das war total spannend, mal zu sehen, wie Fresenius sein Geld verdient.
Was würdest du einem Freund/einer Freundin sagen - was sind gute Gründe, bei euch mitzuarbeiten?
An erster Stelle ist Fresenius natürlich ein sinnstiftender Arbeitgeber. In der Gesundheitsbranche versuchen wir, das Leben von Menschen, denen es nicht so gut geht, zu verbessern. Auch wenn ich in der Personalabteilung keine lebensrettenden Produkte entwickle, so helfe ich doch dabei, die Menschen einzustellen, die das tun. Die Gesundheitsbranche ist auch eine sichere, nicht zyklische Branche – das ist mir wichtig und gerade aktuell viel wert. Gleichzeitig steht sie im Umbruch, also wird es nicht langweilig. Fresenius gibt mir Sicherheit, coole Benefits, und die Kantine ist richtig gut. Ich mag meine Kolleginnen und Kollegen, wir haben eine tolle Arbeitsatmosphäre.
Was macht dich stolz?
Ich freue mich, dass ich einen Bereich gefunden habe, in dem es mir Spaß macht zu arbeiten – das Internationale und Digitale finde ich ziemlich cool. Ich bin stolz darauf, dass ich meinen Bachelorabschluss ziemlich gut geschafft habe und mein Wissen jetzt einsetzen kann. Vor einem Jahr hätte ich mir nicht vorstellen können, international in so einem Projekt zu arbeiten mit einer Chefin in Amerika. Die ersten Wochen dachte ich: „Oh, das ist alles ganz schön kompliziert!“, aber nach ein paar Wochen merkte ich, dass ich es ganz gut hinkriege. Man hat eine hohe Lernkurve, und ich stolz darauf, dass ich das bewältigt und in meiner ersten beruflichen Station bisher ziemlich gutes Feedback bekommen habe.
„Wir müssen die gesamte Wertschöpfungskette schützen“
Dass ein Gesundheitskonzern auf jeder Menge sensibler Daten sitzt, liegt auf der Hand. Welche Bedrohungen ergeben sich daraus? Wie lassen sich Produktion und Kliniken schützen? Ist Cybersecurity so spannend wie das Wort klingt? Das Team „Group Cybersecurity Office (GCSO)“ schützt die Fresenius-Gruppe vor Cybergefahren. Ralf Garrecht, Group Head of Cybersecurity, und Marius Fetzberger, Head of GCSO, berichten gemeinsam aus ihrem Alltag.
Cybersecurity ist ein Schlagwort, das viele aus Thrillern kennen, mit Hackern und Spannung verbinden. Wie aufregend ist Ihr Job?
Ralf Garrecht: Phasenweise – bei einer konkreten Bedrohung oder einem Angriff – kann es sehr aufreibend sein, da sind dann auch mal Nachtschichten notwendig. Aber im Alltagsgeschäft steht im Vordergrund, Risiken zu erkennen, daraus Maßnahmen abzuleiten und diese dann umzusetzen.
Marius Fetzberger: Es ist grundsätzlich aufregend, Cybersecurity im Kontext der Patientinnen und Patienten zu denken und die nötigen Strukturen und Technologien einzusetzen, die uns helfen, diese spannende Herausforderung bei einem so großen Unternehmen wie Fresenius zu adressieren. Wir arbeiten intensiv daran, eine Kultur des Bewusstseins für Cybergefahren im Unternehmen zu verankern. Dazu gehören viel Erfahrung und Kreativität, aber auch Begeisterung für Neues und die stetige Veränderung. Außerdem müssen wir ständig unser Wissen aktuell halten und erweitern und in einem Angriffsfall große Flexibilität und hohe Einsatzbereitschaft zeigen. Aufregend ist die Vielfalt der Herausforderungen, die uns persönlich und fachlich stark fordern – aber auch wachsen lassen.
Was sind denn konkrete Gefahren, die Fresenius durch Cyberangriffe drohen?
Ralf Garrecht: Wir sind der größte Klinikbetreiber Europas und haben weltweit die meisten Dialysepatienten – also verwalten wir eine riesige Menge sensibler Daten von Patientinnen und Patienten. Außerdem stellen wir medizinische Produkte her. Und natürlich gilt es auch, unser geistiges Eigentum zu schützen. Wir müssen daher die gesamte Wertschöpfungskette im Blick haben.
Marius Fetzberger: Gefahr droht vor allem durch sogenannte Ransomware-Angriffe – solche Fälle gehen immer wieder durch die Presse: Hier werden vorwiegend große, attraktive Unternehmen mit kritischer Infrastruktur ins Visier genommen. Angreifer versuchen, Prozesse lahmzulegen oder Daten zu entwenden und die Unternehmen damit zu erpressen.
Haben solche Gefahren in letzter Zeit zugenommen? Wie wehrt man sich als Unternehmen dagegen?
Marius Fetzberger: Die Sache ist für Angreifende lukrativer geworden. Beispielsweise haben „Revil“ mit ihrem letzten Angriff an ihre Opfer eine Forderung von 70 Mio. USD gestellt. Viele entsprechende Tools sind z. B. im Darknet erhältlich. Das hat den Trend beschleunigt. Die DSGVO hat das Thema zusätzlich verschärft, weil das Bewusstsein für Datenschutz gestiegen ist und man als Opfer eines erfolgreichen Angriffs auch noch Strafen zahlen muss. So können sich Angreifende den Druck zunutze machen, der auf den Organisationen lastetet, um die Erfolgschancen einer Bezahlung zu erhöhen.
Ralf Garrecht: In Sachen Abwehr ist eine wichtige Erkenntnis: Man muss gemeinsam arbeiten und von den Besten lernen, sich gegenseitig schützen.
Was bedeutet das konkret, wie gehen Sie vor?
Ralf Garrecht: Wir sind in engem Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen in den anderen DAX-Konzernen und tauschen uns mit ihnen intensiv aus. Auch mit Behörden sind wir im Dialog, etwa mit dem BKA oder dem BSI. Bei Fresenius haben wir beispielsweise auch einen Experten mit militärischem Hintergrund an Bord.
Marius Fetzberger: Wir analysieren die Risiken entlang der Wertschöpfungskette. Dann entscheiden wir über die Maßnahmen, die wir umsetzen und überwachen müssen, um unsere Krankenhäuser, medizinischen Endgeräte, Produktionsstätten und Mitarbeitenden zu schützen. Das geht nur zusammen als Konzern, und der Austausch mit allen Cyber-Expert:innen und Entscheider:innen der Fresenius-Gruppe ist essenziell. Denn nur so können wir einen starken Grundschutz für das digitale Rückgrat (wie bspw. IT, OT und IoT) bei Fresenius etablieren.
„Der Austausch mit allen Cyber-Expert:innen und Entscheider:innen der Fresenius-Gruppe ist essenziell. Denn nur so können wir einen starken Grundschutz für das digitale Rückgrat bei Fresenius etablieren.”
Vermutlich geht es doch auch darum, die Mitarbeitenden zu sensibilisieren?
Ralf Garrecht: Ja, natürlich! Der Faktor Mensch ist bei Sicherheitsfragen immer extrem wichtig. Wir haben ein umfassendes Trainingskonzept, das das Bewusstsein für Cybersecurity in alle Bereiche des Unternehmens trägt. Das fängt bei ganz einfachen Dingen wie Phishing-Mails an, denn die können ja ein Einfallstor sein. Wir trainieren aber auch Gruppen im Unternehmen, die spezielle Maßnahmen brauchen, wie etwa IT-Verantwortliche in der Produktion. Hier stellen wir sicher, dass sauber programmiert und dokumentiert wird. Und wir schulen Personen, die in den Kliniken medizinische Endgeräte betreiben.
Marius Fetzberger: Die enge Zusammenarbeit mit betrieblichen Einheiten ist besonders wichtig, weil dort die Implementierung der Sicherheitsmaßnahmen ganz konkret und praktisch läuft. Wir arbeiten mit anderen Cybersecurity-Expert:innen im gesamten Konzern zusammen. Gleichzeitig nutzen wir Technologie, mit der wir die Mitarbeitenden bestmöglich dabei unterstützen können. Mittels künstlicher Intelligenz und Automatisierung lässt sich das Zusammenspiel zwischen Mensch und Technologie immer besser umsetzen, um Cyber-Bedrohungen umfangreich und schnell zu adressieren.
„Der Faktor Mensch ist bei Sicherheitsfragen immer extrem wichtig. Wir haben ein umfassendes Trainingskonzept, das das Bewusstsein für Cybersecurity in alle Bereiche des Unternehmens trägt.”
Welchen Background haben Sie beide und was führte Sie zu Fresenius?
Ralf Garrecht: Ich habe Wirtschaftsinformatik studiert und stets in der IT gearbeitet – gleichzeitig war mir der Business-Bezug immer wichtig. Informationssicherheit war bei allen meinen vorigen beruflichen Stationen im Fokus. Bei Fresenius mag ich besonders die Komplexität und Heterogenität des Unternehmens. Noch mehr bedeutet es mir aber persönlich, dass Fresenius die Mission hat, immer mehr Menschen mit immer besserer Medizin zu versorgen.
Marius Fetzberger: Ich habe bei zwei Beratungsunternehmen zum Thema Informationssicherheit gearbeitet, kam zunächst als externer Berater zu Fresenius und bin dann hiergeblieben. Ursprünglich war ich mit einer Ausbildung zum Fachinformatiker gestartet und habe noch ein Studium der Wirtschaftsinformatik draufgepackt. Ich finde es extrem spannend, bei einem Unternehmen für Cybersecurity zu sorgen, das wichtige und kritische Produkte liefert, die Sinn stiften. Ich ziehe sehr viel Motivation daraus, Cybersicherheit für das Wohl unserer Patientinnen und Patienten umzusetzen.
Was müssen zukünftige Kolleginnen und Kollegen mitbringen?
Ralf Garrecht: Natürlich brauchen sie ein gewisses technisches Verständnis. Informatik, Data Science – das sind die grundlegenden Skills, die wir suchen. Aber das wichtigste steht gar nicht im Lebenslauf: Neugier, Beharrlichkeit und Enthusiasmus für das Thema Cybersecurity. Diese Mischung aus technischer Kompetenz und Leidenschaft suchen wir. Die unerlässliche Grundlage ist also die Begeisterung für unsere Themen, die Kandidatinnen und Kandidaten mitbringen sollten.
Vielen Dank für das Gespräch!
What´s your job, Edward Aston?
Wie ist es, im Artificial Intelligence Center of Excellence (AI CoE) von Fresenius zu arbeiten? Edward Aston ist seit einigen Jahren bei Fresenius und gehört nun zum Team des AI CoE, das Anfang 2024 gegründet wurde. In diesem Interview erzählt er uns, warum er so gerne dort arbeitet.
„Ich sehe, wie Ideen wahr werden.”
Edward, was steht auf deiner Visitenkarte und was ist dein Aufgabenbereich?
Meine Berufsbezeichnung lautet „AI CoE Consultant” und meine Aufgabe ist es, die Anforderungen unserer Stakeholder aus den verschiedenen Geschäftsbereichen zu koordinieren und übergreifende KI-basierte Lösungen bereitzustellen. Ich arbeite seit einigen Jahren bei Fresenius und bin daher in der gesamten Organisation ziemlich gut vernetzt. In dieser Funktion sind meine Hauptaufgaben die Analyse der vielfältigen Anforderungen und Projektmanagement.
Was macht dein Team besonders?
Künstliche Intelligenz ist unser gemeinsames Thema, an dem wir alle arbeiten. Doch als Team betrachtet, sind wir über unsere grundlegenden Fähigkeiten hinaus sehr verschieden. Wir haben alle unseren individuellen spezifischen Stärken, die sich im AI CoE-Team ziemlich gut kombinieren. Dieser Mix an Fähigkeiten zeigt sich sehr deutlich in den Diskussionen mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus den Geschäftsbereichen im Unternehmen. Denn wir verstehen nicht nur die technische Seite, sondern kennen die Herausforderungen auch aus Prozess-Sicht und der Perspektive der einzelnen Bereiche. So entstehen Lösungen, die über die technischen Aspekte hinaus einen echten Mehrwert für die einzelnen Segmente schaffen.
Wie ist dein Background? Wie bist du zu Fresenius gekommen?
Ich habe Wirtschaftsinformatik studiert, also eine Kombination aus Informatik und BWL. Ich habe sowohl ein Diplom als auch einen Master-Abschluss in diesem Fach. Danach habe ich in einem mittelständischen Beratungsunternehmen angefangen, das SAP- und Microsoft-basierte Branchenlösungen implementierte. Nach einer Reisephase bin ich in die Finanzdienstleistungsbranche gewechselt, in der ich in unterschiedlichen Funktionen im IT-Umfeld tätig war. Mit der Zeit wollte ich jedoch mein berufliches Umfeld verändern. Daher begann ich nach einem Unternehmen zu suchen, das mir einen Job mit mehr Sinnhaftigkeit bietet. Dann passierte etwas wirklich Merkwürdiges: Ein Headhunter rief mich an und sprach mich auf genau die Position an, für die ich mich beworben hatte, … bei Fresenius! Dann ging alles sehr schnell. Nun bin ich seit über acht Jahren bei Fresenius und hatte unterschiedlichste Rollen inne. Es war wirklich eine aufregende Zeit, besonders in den letzten vier Jahren. Ich habe miterlebt, wie stark sich das Unternehmen weiterentwickelt hat.
Was sind gute Gründe, bei euch mitzuarbeiten? Was würdest du einer Person sagen, die sich dafür interessiert?
Ich würde einfach sagen: Wenn du etwas bewirken, etwas erreichen, Erfahrungen sammeln und dich weiterentwickeln willst – dann bist du hier richtig. Man spürt wirklich die Veränderung, den Wandel in der Organisation und im technischen Umfeld. Natürlich muss man offen für diese Transformation sein! Aber wenn du dich in einer solchen Umgebung wohlfühlst, wenn du Ideen hast, dann geh einfach zu deiner oder deinem Vorgesetzten, sprich mit der zuständigen Abteilung und leg los. Und dann erlebst du, wie deine Ideen wahr werden. Das ist die tolle Chance, die dir ein Job bei Fresenius bietet.
„Wir verstehen nicht nur die technischen Aspekte, sondern kennen die Herausforderungen auch aus Prozess-Sicht und der Perspektive der Geschäftsbereiche.”
Worauf bist du stolz?
Ich bin natürlich stolz darauf, Teil dieses Teams zu sein, und auch auf das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird. Nicht nur auf der obersten Führungsebene, sondern auch von unserem Teamleiter Naresh. Er glaubt wirklich an uns – sowohl als Einzelpersonen als auch als Team, mit unseren unterschiedlichen Spezialisierungen. Und ich bin stolz auf das, was wir bewirken. Wenn wir uns zum ersten Mal mit Themen und Problemen befassen, stehen wir anfangs oft vor vielen Fragen. Doch dann machen wir uns an die Arbeit und finden eine Lösung, die die Situation des jeweiligen Bereichs wirklich verbessern kann. Dieser ganze Prozess ist äußerst bereichernd und erfüllt mich jedes Mal mit Stolz.
Vielen Dank für das Gespräch!
Fresenius ehrt Jubilar:innen mit dem „Fresenius AllStar-Wald“
Fresenius-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter haben in Schmitten im Taunus mit einer Pflanzaktion den „Fresenius AllStar-Wald“ angelegt. Mit jedem gepflanzten Setzling bedankt sich unser Unternehmen symbolisch bei Beschäftigten mit einem Dienst-Jubiläum von zehn, 20, 25, 30, 35 oder 40 Jahren für ihr Engagement.
Über die Aktion
Rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben so rund 1.400 im Taunus bereits heimische Traubeneichen und Weißtannen gepflanzt. In den kommenden Jahren wird die Aufforstung weiter fortgeführt und so Waldschäden durch Trockenheit und Borkenkäfern begegnet. Außerdem übernehmen Auszubildende die Pflege der aufgeforsteten Waldflächen.
„Mit dem AllStar-Wald ehren wir unsere langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir zeigen soziales Engagement und wir helfen, den Wald aufzuforsten – und zwar mitten im Taunus, unserer Heimat. Ich freue mich deshalb sehr über diese Initiative, die ausgezeichnet zu Fresenius passt. Als Gesundheitsunternehmen setzen wir uns für Menschen ein. Und das gelingt nur, wenn wir uns auch für unsere Umwelt einsetzen“, so Dr. Michael Moser, Vorstand von Fresenius für Recht, Compliance, Risikomanagement, ESG, Personal sowie für die Unternehmensbeteiligung Fresenius Vamed.
Hintergründe zum AllStar-Wald Gebiet
Fresenius ist bereits seit fast 100 Jahren in Bad Homburg und der Umgebung ansässig und dem Taunus verbunden. Damals verlegte der Unternehmensgründer Dr. Eduard Fresenius den Produktionsbetrieb aus Frankfurt in die nahe gelegene Kurstadt. Der neue „Fresenius AllStar-Wald“ befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum ehemaligen Jagdhaus des Firmengründers, das auch seine Ziehtochter und Nachfolgerin Else Kröner als Wochenend- und Ferienhaus nutzte. Aktuell renoviert die Else Kröner-Fresenius-Stiftung das Haus umfassend. So soll ein Rückzugs- und Arbeitsort für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entstehen.
